Wie wählt man zwischen verwalteten und nicht verwalteten Glasfaser-Transceivern?
Die Funktionen, Merkmale und Anwendungsumgebungen verwalteter und nicht verwalteter optischer Transceiver sind unterschiedlich. Im Folgenden werden die Unterschiede zwischen ihnen und die Auswahl des geeigneten optischen Transceivers für Ihr Netzwerk ausführlich beschrieben.
Konfigurationsfunktion:
Normalerweise verfügen verwaltete optische Transceiver über Remote-Web- oder Simple Network Management Protocol (SNMP)-Schnittstellen, und Netzwerkadministratoren können die Übertragungsrate und den Duplexmodus optischer Transceiver problemlos überwachen und konfigurieren. Genauer gesagt ermöglicht die Remote-Konfigurationsfunktion Netzwerkadministratoren, Glasfaser-Transceiver zu konfigurieren, ohne das Haus zu verlassen. Die Leistungsüberwachungsfunktion kann potenzielle Probleme überwachen oder vor ihnen warnen. Die Fehlerverwaltungsfunktion kann Netzwerkprobleme aktiv überwachen und schnell auf Netzwerkfehler reagieren. Die intuitive Softwareschnittstelle vereinfacht die Konfiguration des Netzwerks und der Dienste.
Bei nicht verwalteten optischen Transceivern ist die wichtigste Funktion die oben erwähnte DIP-Schalterfunktion, mit der der Betriebsmodus des Geräts geändert werden kann. Neben der oben genannten Grundkonfiguration kann der nicht verwaltete Glasfaser-Transceiver mit DIP-Schalter auch mit anderen Funktionen konfiguriert werden, wie z. B. Fernfehleranzeige, Fehlerausbreitung und Loopback-Modus.
Sicherheitsleistung:
Der verwaltete optische Transceiver unterstützt alle drei Sicherheitsüberprüfungen der Stufe A (Identitätsüberprüfung, Autorisierungsauthentifizierung und Abrechnungssicherheitsdienste), die im Netzwerk verwendet werden. Um zusätzlich zu verhindern, dass Identität und Passwort von anderen „ausspioniert“ werden, kann der verwaltete optische Transceiver Telnet zur Bereitstellung einer Sicherheitsüberprüfung unterstützen. Dem nicht verwalteten optischen Transceiver fehlt jedoch ein einfaches Netzwerkverwaltungsprotokoll für Überwachungs- und Verwaltungsfunktionen, und seine Sicherheitsleistung ist nicht so hoch wie die des verwalteten optischen Transceivers. Aus diesem Grund werden in vielen großen Rechenzentren oder Unternehmensnetzwerken tendenziell verwaltete Glasfaser-Transceiver verwendet.
Wie wählt man verwaltete und nicht verwaltete Glasfaser-Transceiver aus?
Verwaltete Glasfaser-Transceiver eignen sich am besten für komplexe Umgebungen, in denen Glasfaser-Transceiver in großem Maßstab eingesetzt werden müssen. Sie sind sehr wichtig für Benutzer, die schnell auf Netzwerkausfälle reagieren, das Netzwerk aus der Ferne und sicher verwalten und Fehler im Netzwerk beheben müssen. Sie können die beste Netzwerkleistung und Zuverlässigkeit für das Netzwerk erzielen. Verwaltete Glasfaser-Transceiver können Daten und Verkehr in jedem Teil des Netzwerks vollständig steuern.
Nicht verwaltete Glasfaser-Transceiver werden normalerweise zum Verbinden von Netzwerkzweigen oder Randgeräten kleiner Netzwerke mit nur wenigen Komponenten verwendet. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl für Heimnetzwerke und kleine Unternehmensnetzwerke. Kurz gesagt, der verwaltete optische Transceiver verfügt über erweiterte Funktionen und eine bessere Leistung und sein Anwendungsbereich ist breiter als der des nicht verwalteten optischen Transceivers. Sie können den richtigen Glasfaser-Transceiver für Ihr Netzwerk entsprechend Ihren spezifischen Anforderungen auswählen.
Abschließend:
Obwohl verwaltete optische Transceiver teurer sind als nicht verwaltete optische Transceiver, sind verwaltete optische Transceiver eine gute Wahl, wenn Sie den Netzwerkverkehr besser steuern und überwachen müssen. Wenn es jedoch nur um einfache Nutzungs- oder Verwaltungsanforderungen geht, kann der nicht verwaltete optische Transceiver Ihre Anforderungen erfüllen. Sie können den geeigneten Glasfaser-Transceiver entsprechend Ihren spezifischen Netzwerkanforderungen auswählen.
Veröffentlichungszeit: 28.12.2020






